Das Mittwochsatelier hat seit einem dreiviertel Jahr krankheitsbedingt sehr gelitten. Die Abendkurse fanden weitgehend regelmäßig statt, aber die Nachmittagskurse für Kinder und Jugendliche waren geschlossen. Inzwischen ist ein voller Betrieb wieder möglich.

Die „Malzeiten“ für Erwachsene beginnen mittwochs, wie üblich, um 19 Uhr und dauern, je nach Bedarf, bis 20 oder 21 Uhr.

Kinder und Jugendliche sind mittwochs ab 15 Uhr (bis 16 oder 17 Uhr) willkommen.

Ausstellung TRäume der Künstlergruppe Nahe

Grußkartenservice

Senden Sie doch mal einem lieben Menschen zum Geburtstag oder auch nur so zur Freude eine Grußkarte mit einem Bild von mir. Sie haben mehrere Motive zur Auswahl. Der Versand ist kostenlos.

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Danksagung

14. April 2017 · Kommentieren · Kategorien: Dies und das · Tags:

Ostern 2017

Weihnachten 2016

Karl-Haudererhomepage16

Quelle: Hunsrücker-Zeitung vom 1. März 2016

Ich lese, jeden Tag ein wenig, Adalbert Stifter, gesammelte Werke in sechs (dicken) Bänden aus dem Nachlaß meiner Tante (C.Bertelsmann-Verlag 1956).

Ich schätze seine langatmigen, romantischen Naturschilderungen und Landschaftsbeschreibungen. Sie sind heutzutage ein wertvoller Beitrag zur Entschleunigung unseres Lebens – und das tut uns gut.

Stifter war nicht nur ein begnadeter Dichter, sondern auch ein passionierter Maler und Zeichner. Seine Texte, die sich auf letzteres beziehen, sind auch heute noch, für Künstler wie auch Kunstkonsumenten, beachtenswert. Seine Sehnsucht nach Harmonie, seine harmonische Weltschau, sind auch wesentliche Bestandteile meiner Arbeit. So findet sich in ihm eine Seelenverwandtschaft, die ich immer mehr fühle.

In dem Band 4 „Der Nachsommer“ lässt er in dem Kapitel „Die Annäherung“ seinen Gastfreund, in Betrachtung einer antiken, gewandeten Frauenskulptur, folgendes äußern: Weiterlesen »

07. Mai 2014 · Kommentieren · Kategorien: Dies und das · Tags:

ChemtrailMitnichten, vielmehr eine „secret mission“, wie so viele Dinge in der Welt in der wir leben. Dies sind sogenannte Chemtrails, die an schönen Tagen mit blauem Himmel als Kondensstreifen zahlreicher militärischer Flugzeuge in „schönen“ sich kreuzenden Bahnen den Himmel durchpflügen und nach kurzer Zeit eine flächendeckende Wolkendecke schaffen. Selbst in Zeiten des Kalten Krieges gab es eine solche Konzentration an Flugbewegungen nicht. Man erinnert sich: Normale Kondensstreifen bleiben schmal und verlieren sich nach einiger Zeit. Diese aber breiten sich aus.

Wenn Sie mehr wissen wollen, googeln Sie mal nach „Chemtrails“. Sie werden viele Informationen finden, nur meines Wissens keine von Politikern. Ein Aufsatz in der gestrigen Rheinzeitung unter dem Titel „Kondensstreifen: Verschwörung am Himmel? Theorien über Chemtrails frei erfunden“ brachten mich auf die Palme. Jörg Lorenz hat ein „Aufklärungsbuch“ geschrieben, und dieses wurde hier vorgestellt. Er lässt nichts aus, was die „Chemtrailanhänger“ ins Lächerliche zieht. Selbst eine Verbindung zu Neonazis wird hergestellt und die Furcht geschürt, dass solche Leute „mal durchdrehen und eine Attacke auf ein Flugzeug starten“.

Für jedes Argument gibt es ein Gegenargument, für jedes Gutachten ein Gegengutachten. Man darf in unserer Zeit weder dem einen noch dem anderen glauben. Man muss die Interessen, die damit verbunden sind, hinterfragen. Also: Wer ist Jörg Lorenz? Wer hat sein Buch und ihn bezahlt?

28. Februar 2014 · Kommentieren · Kategorien: Dies und das · Tags: ,

was_ist_kunst14Wissen Sie was Kunst ist? Kunst ist ein sehr dehnbarer Begriff. Was heute Kitsch ist, kann morgen schon Kunst sein. Qualitätskriterien spielen meist nur eine geringe Rolle. Wichtiger ist eine erfolgreiche Marketingstrategie. Jeff Koons ist das beste Beispiel dafür.

Ein kleines Taschenbüchlein, welches ich seit 1987 besitze, fiel mir dieser Tage in die Hände. Ich benutzte es früher öfter, um mit  meinen Schülern über diesen Begriff zu diskutieren.

Unter der Nummer 1059 gibt es ein Zitat von Adam Jankowski (aus Materialien zur documenta6):

Der Mythos der Autonomie bröckelt auch an anderen Ecken: die Ausstellungspraxis zeigte sehr schnell, dass die Kunst in der kapitalistischen Industriegesellschaft eine Ware wie jede andere ist, dass die Inhalte der Bilder niemanden interessieren, sondern dass es ausschließlich auf die warenästhetische Maske der Bilder – auf ihre Verpackung – ankommt. Für die Zirkulation der Ware Kunst sorgt monopolartig der kommerzielle Kunstbetrieb, er entscheidet darüber, was Kunst ist und was nicht, damit entscheidet er auch darüber, welcher Künstler von seiner Kunst leben kann und welcher nicht.

Das ist wohl wahr, tangiert mich aber persönlich nicht. Ich habe keinen Zugang zur kapitalistischen Industriegesellschaft und in meinen Ausstellungen und bei meinen Verkäufen bin ich der Überzeugung, dass sich Besucher und Käufer für mich und meine Bilder interessieren und nicht für den Marktwert und eine spekulative Geldanlage.

Das Büchlein gibt es immer noch zu kaufen. Bei Amazon sah ich es im Angebot für 3 Cent. Die Neuauflage kostet etwas mehr und bietet mittlerweile 1460 Antworten auf die Frage „Was ist Kunst?“